Monat: Oktober 2020

Wie günstig ist Infrarotwärme?

Infrarotheizungen können im Haus und im Außenbereich genutzt werden. Bei dieser Art des Heizens kommen Infrarotheizstrahler zur Anwendung. Hierbei handelt es sich um elektromagnetische Wellen, welche oberhalb des sichtbaren Bereiches für Menschen liegen. Diese liegen hierbei in einem engen Wellenlängenband im Bereich von 3 bis 50 Mikrometer. Jener Bereich ist für Menschen gänzlich gefahrlos. Eine Gesundheitsgefahr durch Elektrosmog ist daher bei den Infrarotheizungen völlig ausgeschlossen. Gesteuert wird dieses System im Haus zumeist über ein Funkthermostat. Dieses besteht aus einem Sender sowie einem steuerbaren Empfänger, der zwischen Heizung und Steckdose angebracht ist. Die Infrarotstrahlen können generell mit den Strahlen der Sonne verglichen werden. Eine Erwärmung durch die Infrarotheizung arbeitet im Vergleich zu normalen Heizungen, welche die Luft erwärmen, über das Aufwärmen der bestrahlten Fläche. Hierbei wirkt die Wärmestrahlung auf flüssige und feste Körper, aber nicht auf die Luft. So nehmen die im Raum befindlichen Körper diese Art der Wärmestrahlung auf und geben sie auch wieder an die Umgebung ab.

Kerze als Wärmequelle

Die Kosten für eine Infrarotheizung

Die Kosten für eine Infrarotheizung sind ein vielfach diskutiertes Thema. Das bedeutendste Argument gegen eine solche Infrarotheizung sind zumeist die angeblich hohen Heizkosten, weil der notwendige Strom nicht besonders günstig ist. Ist die Räumlichkeit gut gedämmt, dann kann die Verwendung einer Infrarotheizung wirtschaftlich gut ausfallen, da hierfür nahezu keine Kosten für die Wartung anfallen.

Bei den Kosten für die Infrarotheizung kann generell gesagt werden, dass pro Quadratmeter etwa 60 bis 100 Watt Leistung benötigt werden. Für eine 50 Quadratmeter große Wohnung mit 3-Zimmern werden deshalb etwa vier bis fünf Heizkörper mit 1000 Watt Leistung eingesetzt. Je nach persönlichem Gestaltungswunsch liegt der Preis für die Anschaffung für diese Menge an Heizkörpern oft zwischen 2.500 und 4.500 Euro. Eine Infrarotheizung mit 200 Watt Leistung, die 1 Stunde lang betrieben wird erfordert 0,2 Kilowattstunden an Strom. Die Heizkosten im Jahr beruhen auf einer Heizdauer von 8 Stunden am Tag, für 180 Tagen pro Jahr.

Wegen der hohen Strompreise trifft die Begründung der hohen Betriebskosten in den meisten Fällen zu. Da eine Infrarotheizung allerdings besonders effizient heizt und nahezu keine Kosten für Wartungsarbeiten anfallen, kann sich der Einsatz dieser Heizung bei in gut gedämmten Räumen, wie beispielsweise in einem Niedrigenergie- oder Passivhaus, preislich sehr lohnen.

Die Leistung der Infrarotheizung spielt eine wichtige Rolle bei den anfallenden Kosten. Die Höhe der Wattzahl einer Infrarotheizung hängt von der zu beheizenden Fläche der Wohnung ab. Zudem gibt es noch weitere Faktoren, die die Kosten einer Infrarotheizung beeinflussen können.
Für Infrarotheizungen können die Kunden in den seltensten Fällen die vergünstigten Heizstromtarife verwenden. Zumeist ist dafür lediglich der teure Haushaltsstrom nutzbar. Nicht förderlich sind hingegen bei dieser Heizung solche Tarife, welche auf Nachtspeichersysteme ausgelegt sind. Diese haben unterschiedliche und zeitabhängige Verbrauchspreise. Zu den sogenannten Hochtarifzeiten ist der Strom viel teurer, zu Niedertarifzeiten dagegen günstiger. Ist der Nachttarifstrom nur nachts verwendbar, dann nützt eine Vergünstigung bei einer Infrarotheizung sehr wenig.
Vor der Anschaffung einer solchen neuen Heizung sollten Kunden unbedingt alle Angebote prüfen. Auch die Vor- und Nachteile der Heizung sollten abgewogen werden.

FFP2 und FFP3 – Atemschutzmasken Pflicht im Büro

Die Corona-Pandemie hat Fragen aufgeworfen, mit denen man sich zuvor nie befasste und einen dazu angeregt diese Fragen auch irgendwie beantwortet zu bekommen. Dies trifft vor allem auf die Alltagsmasken zu, die es seit Monaten gilt zu tragen. Und zwar beim Einkaufen und im öffentlichen Nahverkehr und letztlich auch in der Schule und beim Arzt und bei noch anderen Gelegenheiten. Große Verwirrung herrscht bis heute über die Wirksamkeit dieser Alltagsmasken, die vielmals aus Stoff sind oder Einwegprodukte, aber ohne Filter.

Mit Filter, aber auf dem Markt zwischenzeitlich auch für Unternehmen sehr schwer zu bekommen sind die FFP-Masken. Hier gibt es verschiedene Filterwirkungsgrade und unterschiedlichen Gesamtleckagen. Hier nun ein Überblick über die zwei Arten von professionellen Maskenarten, die auch gegen das Coronavirus als resistent gelten. Das heißt, die beiden Maskenarten, die durchaus verhindern können, dass eine entsprechend hohe Viruslast aus der Luft, über die Aerosole in die Atemwege des Trägers einer solchen Maske gelangen.

Masken der Klasse P2 und der Klasse 3

Eine FFP2 Masken wurden vor der Corona-Pandemie in verschiedenen Unternehmensbereichen eingesetzt, wie der Industrie, der Gummi- und Kunststoffverarbeitung, der Asbestsanierung und in der Pharmaindustrie und im Labor, aber auch bereits in Krankenhäusern und in Pflegeeinrichtungen für den Schutz vor den Aerosolen, die mit Krankheiten infizierte Patienten erzeugen.

Corona ist schließlich nicht die einzige Viruserkrankung, die sehr ansteckend ist. Die FFP 2 Masken weisen dabei eine Gesamtleckage von maximal 11 Prozent auf und sind in der Lage mindestens 94 Prozent der sich in der Luft befindlichen Partikel mit einer Größe von bis 0,6 μm aufzufangen. Eine 100prozentige Sicherheit geben diese Art von Masken also nicht.

Die höchste und daher offenkundig sicherste Maskenschutzklasse stellen die FFP3 Masken dar. Diese Atemschutzmasken schützen vor schädlichen und giftigen Stäuben und Stoffen, wie krebserregenden Stoffen und auch radioaktiven Partikeln. Rauch und auch Aerosole, die als Übertragungsweg des Coronavirus identifiziert wurden, kann diese Maske ebenfalls filtern. Die Gesamtleckage einer solchen Maske liegt bei höchstens 5 Prozent und der Filterwirkungsgrad beträgt 99 Prozent.

Allgemeine Informationen

Der Schutz durch eine solche Atemschutzmaske ist natürlich nur dann gewährleistet, wenn diese Maske richtig aufgezogen bzw. getragen wird. Das heißt, letztlich spielt ein korrektes Aufsetzen der Maske eine nicht unwesentliche Rolle für den Schutz. Sowohl bei der Schutzklasse P2, wie auch bei P3 kann es zu Undichtigkeiten kommen, wenn ein Bartträger eine solche Maske aufsetzt. Zu diesen Undichtigkeiten kann es schon beim Vorhandensein von einem Drei-Tage-Bart kommen.

Bei diesen Masken handelt es sich um Einwegartikel. Das heißt, ein mehrmaliges Tragen ist nicht zu empfehlen. Dies gilt vor allem für die Masken der Schutzklasse P2. Die P3 Schutzmasken können je nach Hersteller bzw. Modell auch teils wiederverwendet werden, wobei eine solche Maske nicht mehr als acht Stunden am Stück getragen werden sollte.