FFP2 und FFP3 – Hintergrundinformationen zu Atemschutzmasken

Die Corona-Pandemie hat Fragen aufgeworfen, mit denen man sich zuvor nie befasste und einen dazu angeregt diese Fragen auch irgendwie beantwortet zu bekommen. Dies trifft vor allem auf die Alltagsmasken zu, die es seit Monaten gilt zu tragen. Und zwar beim Einkaufen und im öffentlichen Nahverkehr und letztlich auch in der Schule und beim Arzt und bei noch anderen Gelegenheiten. Große Verwirrung herrscht bis heute über die Wirksamkeit dieser Alltagsmasken, die vielmals aus Stoff sind oder Einwegprodukte, aber ohne Filter.

Mit Filter, aber auf dem Markt zwischenzeitlich auch für Unternehmen sehr schwer zu bekommen sind die FFP-Masken. Hier gibt es verschiedene Filterwirkungsgrade und unterschiedlichen Gesamtleckagen. Hier nun ein Überblick über die zwei Arten von professionellen Maskenarten, die auch gegen das Coronavirus als resistent gelten. Das heißt, die beiden Maskenarten, die durchaus verhindern können, dass eine entsprechend hohe Viruslast aus der Luft, über die Aerosole in die Atemwege des Trägers einer solchen Maske gelangen.

Masken der Klasse P2 und der Klasse 3

Eine FFP2 Masken wurden vor der Corona-Pandemie in verschiedenen Unternehmensbereichen eingesetzt, wie der Industrie, der Gummi- und Kunststoffverarbeitung, der Asbestsanierung und in der Pharmaindustrie und im Labor, aber auch bereits in Krankenhäusern und in Pflegeeinrichtungen für den Schutz vor den Aerosolen, die mit Krankheiten infizierte Patienten erzeugen.

Corona ist schließlich nicht die einzige Viruserkrankung, die sehr ansteckend ist. Die FFP 2 Masken weisen dabei eine Gesamtleckage von maximal 11 Prozent auf und sind in der Lage mindestens 94 Prozent der sich in der Luft befindlichen Partikel mit einer Größe von bis 0,6 μm aufzufangen. Eine 100prozentige Sicherheit geben diese Art von Masken also nicht.

Die höchste und daher offenkundig sicherste Maskenschutzklasse stellen die FFP3 Masken dar. Diese Atemschutzmasken schützen vor schädlichen und giftigen Stäuben und Stoffen, wie krebserregenden Stoffen und auch radioaktiven Partikeln. Rauch und auch Aerosole, die als Übertragungsweg des Coronavirus identifiziert wurden, kann diese Maske ebenfalls filtern. Die Gesamtleckage einer solchen Maske liegt bei höchstens 5 Prozent und der Filterwirkungsgrad beträgt 99 Prozent.

Allgemeine Informationen

Der Schutz durch eine solche Atemschutzmaske ist natürlich nur dann gewährleistet, wenn diese Maske richtig aufgezogen bzw. getragen wird. Das heißt, letztlich spielt ein korrektes Aufsetzen der Maske eine nicht unwesentliche Rolle für den Schutz. Sowohl bei der Schutzklasse P2, wie auch bei P3 kann es zu Undichtigkeiten kommen, wenn ein Bartträger eine solche Maske aufsetzt. Zu diesen Undichtigkeiten kann es schon beim Vorhandensein von einem Drei-Tage-Bart kommen.

Bei diesen Masken handelt es sich um Einwegartikel. Das heißt, ein mehrmaliges Tragen ist nicht zu empfehlen. Dies gilt vor allem für die Masken der Schutzklasse P2. Die P3 Schutzmasken können je nach Hersteller bzw. Modell auch teils wiederverwendet werden, wobei eine solche Maske nicht mehr als acht Stunden am Stück getragen werden sollte.

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