Haushaltsauflösung geht mit Abfallentsorgung einher

Bei einer Haushaltsauflösung macht sich jeder Gedanken über das Entsorgen verschiedener Gegenstände und Abfälle. Auf eine umweltschonende Abfallentsorgung ist zu achten. Die Gründe dafür, einen Haushalt aufzulösen, sind vielseitig. Genauso unterschiedlich sind die tatsächlich anfallenden Abfallmengen und die Abfallarten. Wenn Sie sich nicht selbst um die ordnungsgemäße Entsorgung der anfallenden Abfälle und Utensilien beschäftigen möchten, sollten Sie in Erwägung ziehen, einen Profi ans Werk zu lassen. in NRW ist dies z.B. die Entrümpelung Duisburg.

Alle großen Teile, die unter dem Begriff Sperrmüll einzuordnen sind, sind über die Sperrmüllentsorgung der Stadt beziehungsweise Gemeinde anzumelden. Meistens handelt es sich um Möbel, Matratzen, Teppiche und alle Güter, die länger als zwei Meter sind. Für die Abfuhr wird ein Termin vergeben, der einem schriftlich mitgeteilt wird. Eine rechtzeitige Anmeldung ist erforderlich. Große Elektrogeräte, wie Kühlschranke oder Waschmaschinen müssen gesondert angemeldet werden. 

Kleine Haushaltswaren dürfen in der Restmülltonne entsorgt werden. Brauchbares ist vorher auszusortieren. Freunde und Bekannte sind oft begeisterte Abnehmer. Über Kleinanzeigenportale können diese Gegenstände mittels Anzeigen an andere Leute verkauft werden. Das reduziert die Abfallmenge, die am Ende in die Mülltonne geworfen wird. Sogenannte Garagenflohmärkte und Hausflohmärkte sind Spontanaktionen, die ebenfalls eine gute Möglichkeit darstellen, um ein Zuviel an Haushaltsgegenständen loszuwerden. 

Elektromüll wie ausgediente Computer, Telefone, Musikanlagen sind am besten über den Einzelhandel zu entsorgen. Dort dürfen laut Gesetz diese Waren abgegeben werden, selbst wenn sie nicht in exakt diesem Geschäft gekauft wurden. Bei den Händlern besteht diesbezüglich eine Rücknahmepflicht. 

Kleinere Elektroteile wie Kabel und Handys darf man an Recyclingfirmen schicken, die sich darauf spezialisiert haben. Entsprechende Adressen finden sich im Internet. Allerdings nehmen diese Firmen die Sachen kostenlos entgegen. 

Bücher sind gute Geschenke für Bekannte und Freunde. Als Spende sind große Büchermengen an soziale Einrichtungen, Büchereien, Secondhand-Shops weiterzuleiten. Restmengen sind über die Papiertonne bei der Müllentsorgung mit einzubringen. 

Chemische Sonderabfälle wie Farbeimer mit Restbeständen, Medikamente, gefüllte Spraydosen sind der Sondermüllentsorgung zuzuführen. Es gibt Termine, an denen das allgemein eingesammelt wird. Trifft es nicht mit der Haushaltsauflösung zusammen, kann grundsätzlich jede Müllart in Recyclinghöfen abgegeben werden. 

Soll tatsächlich vorhandenes Zahngold und Echtschmuck entsorgt werden, können diese Wertgegenstände zum Altgoldhändler gebracht werden. Das Gold wird gewogen und zum Ankaufpreis entgegengenommen. Gold wird durch Einschmelzen in einer Scheideanstalt wieder für die Schmuckherstellung als Rohstoff verwendet. 

Finden sich Glasgegenstände und leere Glasbehälter in einer Wohnung, sind diese an den städtischen Sammelstellen in die bereitgestellten Container zu werfen. Gleiches gilt für Gegenstände aus Blech, wie Dosen und Schachteln. 

Möbel aus reinem Metall und sonstige Metallgegenstände nimmt jeder Altmetallhändler gerne entgegen. Sind es größere Mengen, wird alles abgewogen und vom Händler zum aktuellen Ankaufspreis bezahlt. 

Zimmerpflanzen sind über die Biotonne leicht zu entsorgen. Nachbarn nehmen Pflanzen gerne als kleines Erinnerungsgeschenk an. 

Altkleider können auf Flohmärkten, über Internetmarktplätze und privat verkauft werden. Kaputte Ware ist über die Restmülltonne wegzuwerfen. 

Steht bei der Auflösung des Haushalts eine Renovierung an, kann Bauschutt anfallen. In jeder Stadt gibt es entsprechende Containerdienste, die Bauschutt entsorgen. Der Preis ist abhängig von der Reinheit des Bauschutts. Ein Containerdienst bringt Bauschutt auf eine dafür freigegebene Deponie. Geringfügige Mengen an abgeschlagenen Fliesen und alte Tapeten sind in der Restmülltonne wegzuwerfen.

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